Beteiligung, aber wie? Wir als Breuninger Stiftung sind davon überzeugt, dass die Beteiligung von Menschen ein elementarer Grundpfeiler der Demokratie ist und maßgeblich zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann. Um diesen Anspruch zu verwirklichen braucht es jedoch Menschen, die aktiv Beteiligungsprozesse vorantreiben. Diese Beteiliger*innen zu qualifizieren und zu unterstützen ist das Ziel des Beteiligungslabors.

Mit einem neu überarbeiteten und erweiterten Konzept startete am 30. und 31. Januar das erste Modul der Qualifizierungsreihe Beteiligungslabor mit 17 Teilnehmenden aus ganz Deutschland. Beteiligung ist in allen gesellschaftlichen Bereichen elementar, daher war die Qualifizierung offen für alle Bereiche ausgeschrieben, ob Initiative oder Verein, im Quartier, in Architektur und Planung, aus Politik oder Verwaltung.

@Breuninger Stiftung /Jochen Gabriel

Wie in Laboren üblich, wird auch im Beteiligungslabor der Breuninger Stiftung viel probiert und getestet. Dabei stehen die Praxisprojekte im Vordergrund, die genau wie die Teilnehmenden selbst ganz unterschiedlich sind. Es geht unter anderem um ein Wohnprojekt, Nachbarschaftshilfe, einen Gemeinschaftsgarten, Quartiersentwicklung, Beteiligungsprozesse für Kunst und Kultur auf dem Land, einen Kulturhof, Jugendbeteiligung, Stadtteil-Dialoge und Vereinsgründung. Was alle Teilnehmenden eint sind die Leidenschaft und der Wille ihre Projekte als Beteiligungsprojekte voranzutreiben und umzusetzen. Dafür erhalten sie tatkräftige Unterstützung durch die Trainerinnen der Breuninger Stiftung Simone Götz und Rosa Mugler, und Corinna Walz und Katrin Gebicke von der Bürgerstiftung Stuttgart, die die Teilnehmenden und ihre Projekte über die nächsten 11 Monate fortbilden, beraten und coachen werden.

Die Qualifizierung setzt dabei auf einen Methodenmix, der sowohl wichtige Inhalte zu Partizipation und Moderation vermittelt, gleichzeitig aber vor allem das praktische Ausprobieren in den Vordergrund stellt. Mit viel Kreativität und Begeisterung bastelten alle Teilnehmenden Prototypen um ihre Projekte vorzustellen, identifizierten über eine Stakeholder Analyse wichtige Akteure für die Umsetzung ihrer Projekte und lernten in Rollenspielen selbst die Tücken der Moderation kennen und wie man diese am besten meistert. Dabei kamen auch der Spaß und die Freude am Tun nicht zu kurz.

@Breuninger Stiftung /Jochen Gabriel
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Am Ende des intensiven zweitägigen Moduls machten sich die Teilnehmenden mit viel Motivation und Elan nach Hause auf um mit ihrer Projektumsetzung zu starten.
In drei weiteren Modulen wird die Gruppe über die kommenden Monate noch tiefer in die Projektarbeit einsteigen.

@Breuninger Stiftung /Jochen Gabriel

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